🦠 Rebmilbe
Eine winzige Milbe, die auf den Blättern filzartige Beulen hinterlässt.
Die Rebpockenmilbe ist ein sehr kleiner Schädling der Rebe. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Colomerus vitis. Sie ist kleiner als ein Millimeter und ohne Vergrößerung nicht zu sehen.
Man erkennt sie an ihren Spuren. Auf der Blattoberseite entstehen Beulen, und auf der Unterseite sind sie mit weißem oder rostfarbenem Filz bedeckt. Diese Blattveränderung heißt Erineum. Die Milben leben in diesem Filz und saugen den Pflanzensaft aus dem Blatt.
Meist richtet sie keinen ernsthaften Schaden an der Ernte an, bei sehr vielen Milben arbeitet das Blatt aber schlechter. Die Rebpockenmilbe gehört zur Gruppe der Schädlinge an der Rebe.
Nützliche Raubmilben helfen dagegen. Sie fressen die Rebpockenmilbe und halten ihre Zahl im Zaum. Deshalb versuchen Winzer, nützliche Milben zu schonen und unnötige Chemie im Weinberg zu vermeiden. Man erkennt sie gut mit bloßem Auge: Dreht man das Blatt um und schaut auf die Unterseite, sieht man den Filz.
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Häufige Fragen
Wie sehen die Spuren der Rebpockenmilbe aus?
Beulen auf den Blättern, auf der Unterseite mit weißem oder rostfarbenem Filz.
Ist die Rebpockenmilbe für die Ernte gefährlich?
Meist ist der Schaden gering, bei sehr vielen Milben arbeitet das Blatt aber schlechter.
Was frisst die Rebpockenmilbe?
Raubmilben. Sie helfen, ihre Zahl unter Kontrolle zu halten.
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Quellen
- Wikipedia (en): Colomerus vitis
- Wikipedia (de): Rebenpockenmilbe
- Wikipedia (fr): Colomerus vitis
- Wikidata Q2676893