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🦠 Kirschessigfliege

Rebkrankheit ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 5

Eine kleine Fliege, die ihre Eier in reife Beeren legt.

Die Kirschessigfliege, auch Suzuki-Fliege genannt, ist eine kleine Fliege, die Trauben und andere Beeren schädigt. Sie stammt aus Asien und erreichte Europa und Amerika in den 2000er-Jahren.

Der Hauptunterschied zu gewöhnlichen Fruchtfliegen ist ihr scharfer Legestachel. Das Weibchen legt die Eier nicht in überreife und faulende Beeren, sondern in reife, unversehrte. Die Larven fressen das Fruchtfleisch, und die Beere wird weich und verdirbt. Pilze und Bakterien dringen durch die beschädigte Schale ein.

Mit ihr hängt die Sauerfäule zusammen. Sie wird von Fliegen übertragen und lässt die Beeren nach Essig riechen. Solche Trauben verderben den Wein. Deshalb zählt die Kirschessigfliege zu den Schädlingen der Trauben.

Dagegen setzen Winzer Lockfallen, Kontrollen der reifen Trauben und, wo möglich, Netze ein. Sie versuchen, rechtzeitig zu lesen. Chemische Behandlungen werden sparsam eingesetzt, besonders im ökologischen Weinbau.

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Häufige Fragen

Was ist die Kirschessigfliege?

Eine Fliege aus Asien, die ihre Eier in reife Beeren legt und die Traubenernte schädigt.

Worin unterscheidet sie sich von einer gewöhnlichen Fruchtfliege?

Eine gewöhnliche Fliege wählt überreife Beeren, diese greift reife, unversehrte an.

Wie wird sie bekämpft?

Mit Fallen, Netzen, rechtzeitiger Lese und im konventionellen Weinbau mit Insektiziden.

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