🦠 Rebschädlinge
Insekten, Milben und Tiere, die Rebe oder ihre Beeren fressen.
Rebschädlinge sind Insekten, Milben und Tiere, die Rebe, ihre Blätter oder Beeren fressen. Sie verringern die Ernte und verschlechtern die Qualität der Trauben. Manche Schädlinge verbreiten außerdem Krankheiten.
Das große Problem der Vergangenheit war die Reblaus, eine winzige Blattlaus, die sich von den Wurzeln der Rebe ernährt. Im 19. Jahrhundert zerstörte sie große Weinbauflächen in Europa. Weitere Schädlinge sind der Traubenwickler, die Rebmilbe, Zikaden, die Kirschessigfliege (eine Fliege, die ihre Eier in reife Beeren legt) und Wespen. Vögel fressen gern Beeren, und an manchen Orten richten Wildschweine in Weinbergen große Schäden an.
Gegen Schädlinge helfen verschiedene Maßnahmen: Reben auf widerstandsfähige Unterlagen veredelt, Fallen, Schutznetze und Nützlinge. Zum Beispiel fressen Raubmilben schädliche Milben. Chemische Mittel werden mit Sorgfalt eingesetzt, weil sie der Natur schaden können. Der Umgang mit Schädlingen gehört zur Weinbergpflege, wie der Kampf gegen Krankheiten.
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Häufige Fragen
Welche Schädlinge sind für Trauben gefährlich?
Reblaus, Traubenwickler, Milben, Zikaden, Kirschessigfliege, Wespen, Vögel und Wildschweine.
Was ist die Reblaus?
Eine winzige Blattlaus, die sich von den Wurzeln der Rebe ernährt und im 19. Jahrhundert viele europäische Weinberge zerstörte.
Wie werden Weinberge vor Schädlingen geschützt?
Durch veredelte Reben, Fallen, Netze, Nützlinge und sorgfältigen Einsatz von Mitteln.
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