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🦠 Blattrollkrankheit

Rebkrankheit ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 3

Ein Virus, das die Blätter sich einrollen und rot werden lässt, während die Beeren schlecht reifen.

Die Blattrollkrankheit ist eine der verbreitetsten Rebkrankheiten. Sie wird von einer Gruppe von Viren verursacht, die sich in der Rebe festsetzen und dauerhaft in ihr bleiben.

Die Krankheit ist im Herbst am leichtesten zu erkennen. Bei roten Sorten färben sich die Blätter rot und rollen sich an den Rändern ein, während die Adern grün bleiben. Bei weißen Sorten werden die Blätter gelb. Die Beeren reifen später und sammeln weniger Zucker, und die Ernte sinkt. Der Wein von einer kranken Rebe ist im Geschmack und in der Farbe schwächer.

Das Virus wird von Schmierläusen und anderen kleinen Insekten übertragen, es wandert auch mit dem Pflanzgut. Eine Rebe kann nicht geheilt werden, daher werden kranke Pflanzen entfernt. Die wichtigste Abwehr ist gesundes Pflanzgut: Winzer pflanzen geprüfte, gesunde Rebklone und achten auf Insekten als Überträger.

Die Blattrollkrankheit gehört zu den Rebkrankheiten. Sie schadet nicht dem Menschen; der Wein aus solchen Trauben kann getrunken werden, er ist nur schwächer.

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Worauf es wirkt
🌿 Klon (Rebe)
Gehört zu
🦠 Rebkrankheiten

Häufige Fragen

Was ist die Blattrollkrankheit?

Eine Viruskrankheit der Rebe: Die Blätter rollen sich ein und färben sich rot oder gelb, die Beeren reifen schlecht.

Kann eine Rebe von der Blattrollkrankheit geheilt werden?

Nein. Befallene Pflanzen werden meist entfernt und durch gesunde, geprüfte Klone ersetzt.

Ist das Virus für Menschen gefährlich?

Nein, es betrifft nur die Pflanze. Wein von befallenen Reben ist meist im Geschmack schwächer.

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