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🍷 Methuen-Vertrag

Begriff ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 4

Ein Vertrag von 1703 senkte in England die Zölle auf portugiesischen Wein und förderte damit den Portwein.

Der Methuen-Vertrag war ein Handelsabkommen zwischen England und Portugal, abgeschlossen im Jahr 1703. Er ist nach dem englischen Diplomaten Methuen benannt, der am Abschluss beteiligt war. Das Geschäft war einfach. Portugal verpflichtete sich, englische Wolltuche zu kaufen. England seinerseits versprach, die Zölle auf portugiesischen Wein gegenüber französischem Wein zu senken. Damals kämpfte England oft mit Frankreich, und französischer Wein war benachteiligt. Portugiesischer Wein wurde günstiger und gelangte in großen Mengen nach England. Am meisten profitierte der Portwein. Er wird im Douro-Tal gemacht, und die Weinlieferungen aus Porto nach England wuchsen stark. Damit der Wein die Reise überstand, wurde ihm immer mehr Branntwein zugesetzt. So entstand der starke, süße Stil, den wir kennen. Der Vertrag galt lange und wird als frühes Beispiel für ein Handelsabkommen angesehen, das den Geschmack prägte. Er bleibt ein wichtiges Ereignis in der Weingeschichte Portugals.

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Häufige Fragen

Was war der Methuen-Vertrag?

Ein Handelsabkommen von 1703 zwischen England und Portugal, bei dem England die Zölle auf portugiesischen Wein senkte.

Wie wirkte er sich auf den Portwein aus?

Portugiesischer Wein wurde in England günstiger, und die Portwein-Ausfuhren aus Porto stiegen stark.

Warum wurde dem Portwein Branntwein zugesetzt?

Damit der Wein die Reise überstand. Mit der Zeit entstand daraus der starke, süße Stil.

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