🌿 Frostkerzen
Töpfe mit brennendem Paraffin, die zwischen den Zeilen aufgestellt werden, um die Reben nachts zu wärmen.
Frostkerzen sind Töpfe mit brennendem Paraffin. Sie werden zwischen den Rebzeilen aufgestellt, um die Luft über dem Weinberg nachts etwas zu erwärmen.
Die Gefahr ist der Frost. Im Frühjahr, wenn die Reben schon austreiben, können einige Grad unter null junge Knospen und Triebe abtöten. Dann fällt die Ernte kleiner aus oder geht ganz verloren. Die Winzer zünden die Kerzen in den kältesten Stunden vor der Morgendämmerung an. Die Wärme vieler kleiner Flammen erhöht die Temperatur um die Reben um ein paar Grad, was manchmal ausreicht.
Kerzen sind eine von mehreren Schutzmethoden. Andere sind Windmaschinen, Besprühen mit Wasser und Rauchfeuer. Kerzen brauchen viel Handarbeit, daher werden sie meist auf kleinen Parzellen oder in wertvollen Weinbergen eingesetzt. Die Arbeit beginnt im Voraus, anhand der Wettervorhersage, denn über eine Parzelle müssen während der Nacht Hunderte Töpfe angezündet werden.
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Häufige Fragen
Warum werden im Weinberg Kerzen angezündet?
Sie erwärmen die Luft ein wenig und schützen junge Triebe vor Frost im Frühjahr.
Woraus bestehen Frostkerzen?
Aus Töpfen oder Dosen mit Paraffin, die mehrere Stunden brennen.
Gibt es andere Schutzmethoden für Reben?
Ja, zum Beispiel Windmaschinen, Wasserbesprühung und Feuer.