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🦠 Plasmopara viticola

Rebkrankheit ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 4

Ein pilzähnlicher Organismus aus Amerika, der den Falschen Mehltau verursacht.

Plasmopara viticola ist der Organismus, der den Falschen Mehltau an Weinreben verursacht. Er sieht aus wie ein Pilz, gehört in Wirklichkeit aber zu einer anderen Gruppe. Er stammt aus Amerika. Nach Europa kam er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, ungefähr zur selben Zeit wie die Reblaus, und richtete großen Schaden an.

Der Organismus befällt Blätter, Triebe und Trauben. Auf den Blättern erscheinen gelbliche, ölig wirkende Flecken und darunter ein weißer Belag. Befallene Beeren schrumpeln und trocknen aus. Die Krankheit mag warmes, feuchtes Wetter und ist deshalb in regenreichen Jahren besonders gefährlich. Die Ernte kann nahezu vollständig verloren gehen.

Der Falsche Mehltau wird durch Vorbeugung bekämpft: luftige Zeilen, richtiger Schnitt und Spritzungen. Das erste Mittel war die Bordelaiser Brühe, eine in Frankreich entwickelte Lösung aus Kupfersulfat und Kalk. Heute werden auch resistente Sorten gezüchtet. Plasmopara viticola zählt zu den Rebkrankheiten und ist mit dem Falschen Mehltau verbunden. Er muss während der ganzen Saison beobachtet werden.

Häufige Fragen

Was ist Plasmopara viticola?

Der Organismus, der den Falschen Mehltau an Weinreben verursacht.

Woher stammt die Krankheit?

Aus Amerika; sie erreichte Europa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Wie wird der Falsche Mehltau kontrolliert?

Durch Vorbeugung, richtigen Schnitt, Spritzmittel wie die Bordelaiser Brühe und resistente Sorten.

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