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Qvevri oder Eichenfass: der Unterschied

In beiden gärt oder reift Wein, doch sie prägen ihn auf unterschiedliche Weise. Ein Qvevri ist ein in der Erde vergrabenes Tongefäß, ein Fass ein Holzgefäß im Keller.

🍷 Qvevri🍷 Eichenfass
MaterialGebrannter Ton, eiförmigNur Eiche: amerikanisch oder europäisch
VolumenHeute meist 500–2000 lBarrique: traditionell 225 l
StandortBis zum Hals in der Erde, daher gleichmäßige TemperaturIm Keller; das Holz lässt Sauerstoff durch
Wirkung auf den WeinGärung mit Schalen, Stielen und Kernen; Weißweine werden goldgelb bis bernsteinfarbenMikrooxygenierung; getoastetes Holz bringt würzige, rauchige, Vanillenoten
StatusDie georgische Qvevri-Methode ist immaterielles UNESCO-Kulturerbe (2013)—

Was wählen

Ein Qvevri gibt kaum eigene Aromen ab, der lange Schalenkontakt macht Weißweine bernsteinfarben und gerbstoffreich – eine Wahl für alle, die sich für «Orange Wines» und die georgische Tradition interessieren. Ein Eichenfass bringt Vanille, Gewürze und Rauchtöne und macht die Tannine weicher. Wer den Geschmack von Trauben und Schalen sucht, wählt Qvevri; wer Reife und Holz mag, das Fass.

Quellen

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