🦠 Erysiphe necator
Der Pilz hinter dem Echten Mehltau der Rebe, der aus Amerika nach Europa gebracht wurde.
Erysiphe necator ist der lateinische Name des Pilzes, der den Echten Mehltau an Trauben verursacht. Die Krankheit heißt auch Oidium. Der Pilz überzieht Blätter, Triebe und Beeren mit einem weiß-grauen Belag, als wären sie mit Mehl bestäubt.
Der Pilz stammt aus Nordamerika. Dort haben sich amerikanische Rebarten schon vor langer Zeit an ihn angepasst. Nach Europa gelangte er in den 1840er-Jahren und verbreitete sich in den Weinbergen rasch. Die europäische Rebe, Vitis vinifera, hatte keine Abwehr, und die Krankheit richtete großen Schaden an. Später überstanden die Weinberge auch andere Plagen aus Amerika, etwa die Reblaus.
Der Pilz mag warmes, trockenes Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit. Befallene Beeren platzen auf, trocknen aus und ergeben schlechten Wein. Die Ernte schrumpft.
Das wichtigste Mittel ist Schwefel, als Staub oder als Lösung ausgebracht. Auch Durchlüftung der Rebe, Laubentfernung und resistente Sorten helfen gegen die Krankheit. Der Pilz gehört zusammen mit dem Falschen Mehltau und der Graufäule zu den Rebkrankheiten.
Verbindungen
- Was darauf wirkt
- 🦠 Echter Mehltau (Oidium)
- Gehört zu
- 🦠 Echter Mehltau (Oidium)
Häufige Fragen
Was ist Erysiphe necator?
Der Pilz, der den Echten Mehltau, also Oidium, an Trauben verursacht.
Woher kam der Echte Mehltau nach Europa?
Der Pilz stammt aus Nordamerika und erreichte Europa in den 1840er-Jahren.
Wie wird der Echte Mehltau behandelt?
Vor allem mit Schwefel, außerdem durch Durchlüftung der Rebe und resistente Sorten.