🍷 Betonei
Ein eiförmiger Betontank, in dem der Wein sich sanft selbst umwälzt.
Das Betonei ist ein eiförmiger Betontank, in dem Wein gärt und reift. Die Form ist kein Zufall. Im Inneren hat das Ei keine Ecken, und der Wein bewegt sich von selbst: Während der Gärung steigt der warme Wein an der Wand empor, kühlt ab und sinkt wieder. Der Winzer braucht keine zusätzlichen Pumpen oder Rührwerke.
Im Tank zirkulieren auch die Hefe-Rückstände, die Trubstoffe, von selbst. Das verleiht dem Wein mehr Dichte und Weichheit, ohne Holzaroma. Beton ist porös und lässt etwas Luft durch, wie ein Holzfass, gibt aber keinen Geschmack ab. Die Größen reichen von einigen hundert bis zu einigen tausend Litern. Die Tanks stehen im Keller und dienen jahrzehntelang.
Das Ei ist eine Art Betontank, aber mit besonderer Form. Es wird von Menschen gewählt, die klaren, frischen Wein mit guter Struktur wollen. Weißweine und leichte Rotweine werden oft in solchen Tanks gemacht. Die Idee beruht auf lange bekannten Prinzipien: Das Ei ist eine der stärksten natürlichen Formen.
Verbindungen
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Häufige Fragen
Was ist ein Betonei?
Ein eiförmiger Betontank, in dem Wein gegärt und gereift wird.
Warum ist er eiförmig?
Die Form bewirkt, dass sich der Wein sanft von selbst umwälzt, sodass keine Pumpen nötig sind.
Worin unterscheidet er sich von einem Eichenfass?
Beton lässt wie Holz etwas Luft durch, gibt dem Wein aber keinen Eichengeschmack.