🌿 Guyot-Erziehung
Ein Schnittverfahren, bei dem ein oder zwei lange Fruchtruten erhalten bleiben.
Die Guyot-Erziehung ist eine Schnitt- und Erziehungsart der Rebe, bei der ein oder zwei lange Fruchtruten stehen bleiben. Im Frühjahr wachsen aus den Augen dieser Ruten Triebe mit Trauben. Die übrigen Ruten werden abgeschnitten. Die Methode ist nach dem französischen Arzt und Wissenschaftler Jules Guyot benannt, der sie im 19. Jahrhundert beschrieb.
Es gibt zwei Varianten. Die einfache Guyot hat eine Fruchtrute und einen kurzen Sporn, aus dem im nächsten Jahr die neue Rute wächst. Die doppelte Guyot hat zwei Ruten in entgegengesetzte Richtungen. Die Ruten werden an den Drähten eines Drahtrahmens festgebunden. Deshalb braucht die Guyot einen Drahtrahmen, ein System aus Pfählen und Draht.
Die Methode ist in Europa sehr verbreitet, besonders in kühleren Gebieten wie dem Bordelais, dem Burgund und Deutschland. Sie erleichtert die Steuerung des Ertrags und hält die Trauben luftig und dem Licht zugänglich. Die Guyot-Erziehung ist Teil des Rebschnitts allgemein. Die Wahl hängt von Sorte, Klima und gewünschtem Ertrag ab.
Wie es mit dem Thema „Wein“ zusammenhängt
🌿 Guyot-Erziehung → Art von → 🌿 Rebschnitt → Art von → 🌿 Weinbau → Art von → 🍷 Wein
Verbindungen
- Nächster Schritt
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- Gehört zu
- 🌿 Rebschnitt
Häufige Fragen
Was ist die Guyot-Erziehung?
Eine Schnittmethode, bei der ein oder zwei lange Fruchtruten an der Rebe stehen bleiben.
Worin unterscheidet sich die einfache von der doppelten Guyot?
Die einfache hat eine Fruchtrute, die doppelte zwei in entgegengesetzte Richtungen.
Warum wird ein Drahtrahmen benötigt?
Die Fruchtruten werden an den Drähten festgebunden, sonst behielte die Rebe ihre Form nicht.
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