🍷 Dolium
Ein großes rundes römisches Tongefäß zum Vergären von Wein.
Ein Dolium ist ein großes rundes Tongefäß, das im antiken Rom für Wein und andere Waren verwendet wurde. Es ist sehr geräumig, mit einer weiten Öffnung und gerundeten Wänden. Das Wort ist lateinisch.
Die Römer vergoren den Wein in Dolien und lagerten ihn dort. Die Gefäße wurden oft ganz oder teilweise in die Erde eingegraben, um den Wein kühl zu halten. Die Öffnung wurde mit einem Deckel oder Stopfen verschlossen und mit Pech oder Lehm abgedichtet. Zum Transport des Weins verwendeten sie nicht die Dolien, sondern leichtere, schmalere Amphoren.
Das Dolium gehört zu den Tongefäßen für Wein, wie der georgische Qvevri oder die spanische Tinaja. Ton hat poröse Wände, die etwas Luft durchlassen, dem Wein aber keinen Eichengeschmack geben. Deshalb kehren manche Winzer heute zu dieser Methode zurück und stellen Wein wieder in modernen Tongefäßen her.
Die Geschichte des Doliums ist Teil der Geschichte des Weins im antiken Rom, wo der Weinbau bereits ein entwickelter Handel war.
Verbindungen
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- 🍷 Tonbehälter für Wein
Häufige Fragen
Was ist ein Dolium?
Ein großes römisches Tongefäß zum Vergären und Lagern von Wein.
Worin unterscheidet sich ein Dolium von einer Amphore?
Das Dolium ist groß und blieb an seinem Platz, die Amphore ist leicht, schmal und für den Transport bestimmt.
Werden Dolien heute verwendet?
Manche Winzer nutzen wieder moderne Tongefäße, die den Dolien ähneln.