🍷 Tonbehälter für Wein
Große Tongefäße, in denen Wein seit der Antike vergoren und gelagert wurde.
Tonbehälter für Wein sind große Gefäße, in denen Wein seit der Antike vergoren und gelagert wurde. Ton gehört zu den ältesten Materialien für den Wein. Er wird geformt, gebrannt und in die Erde eingegraben oder im Keller aufgestellt. Die Tonwände lassen wie Holz ein wenig Luft durch, geben dem Wein aber keinen Geschmack.
In verschiedenen Ländern tragen diese Gefäße unterschiedliche Namen. In Georgien sind es die Qvevri, die in die Erde eingegraben werden. In Armenien heißen sie Karas. Im antiken Griechenland gab es Pithos und Amphore, im antiken Rom das Dolium. In Spanien heißt es Tinaja. Gemeinsam ist allen die Idee eines großen Tongefäßes.
Wein in einem Tongefäß gärt ruhig, weil die Erde und die dicken Wände eine gleichbleibende Temperatur halten. Er bleibt oft auf den Schalen, was bernsteinfarbenen Wein ergibt. Das Interesse an solchen Gefäßen ist heute zurückgekehrt, und in vielen Ländern werden wieder Tonweine hergestellt.
Ton dient nicht nur dem Wein. In Georgien wird auch Matsoni, ein fermentiertes Milchgetränk, in Tontöpfen gesäuert, ähnlich wie der Wein im Qvevri.
Was dazugehört
Wie es mit dem Thema „Wein“ zusammenhängt
🍷 Tonbehälter für Wein ← Art von ← 🍷 Qvevri ← verpackt in ← 🍷 Wein
Verbindungen
- Gehört zu
- 🍾 Behälter, Gläser und Servieren von Wein
- Wein und Milch
- 🧀 Matsoni
Häufige Fragen
Welche Tongefäße für Wein gibt es?
Qvevri in Georgien, Karas in Armenien, Pithos und Amphore im antiken Griechenland, Dolium in Rom, Tinaja in Spanien.
Warum gärt Wein in Ton?
Erde und dicke Wände halten eine gleichbleibende Temperatur, und Ton lässt etwas Luft durch, gibt aber keinen Geschmack ab.
Welcher Wein entsteht im Tongefäß?
Oft bernsteinfarbener Wein, wenn er auf den Schalen bleibt.
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