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🍷 Große französische Reblauskrise

Kultur und Sprache ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 3 Aktualisiert:

In den 1860er bis 1900er Jahren zerstörte die Reblaus den größten Teil der europäischen Weinberge.

Die Große Weinkrankheit Frankreichs, auch Reblauskrise genannt, war eine Epidemie, die zwischen den 1860er- und 1900er-Jahren den größten Teil der europäischen Weinberge zerstörte. Schuld war die Reblaus, eine winzige Blattlaus, die an den Rebwurzeln saugt. Sie kam aus Nordamerika nach Europa, wahrscheinlich mit amerikanischen Pflanzen.

Die Krankheit wurde in Frankreich erstmals in den 1860er-Jahren bemerkt. Die Reben welkten und starben ab, und nichts half. Millionen Hektar gingen verloren. Viele Winzer wurden ruiniert, und ganze Regionen verloren ihr Einkommen. Die Reben wurden mit Giften und Überflutung behandelt, ohne großen Erfolg.

Die Lösung bestand darin, die europäischen Reben auf die Wurzeln amerikanischer Arten zu veredeln, die gegen die Reblaus resistent sind. Die Unterlage ist der Wurzelteil, und der veredelte obere Teil trägt die Trauben. Das wird bis heute so gemacht. Nur an wenigen Orten mit Sandböden wachsen Reben auf eigenen Wurzeln. Die Krise veränderte den europäischen Weinbau und viele Rebsorten und führte zum Auftreten der Hybriden.

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Häufige Fragen

Was hat die Große Weinkrankheit Frankreichs verursacht?

Die Reblaus, eine winzige Blattlaus, die an den Rebwurzeln saugt.

Wie wurde die Krise überwunden?

Indem man europäische Reben auf amerikanische Unterlagen veredelte, die gegen die Reblaus resistent sind.

Wann geschah das?

Etwa von den 1860er- bis zu den 1900er-Jahren.

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