🫒 Meski
Wichtigste Tafelolivensorte Tunesiens, ursprünglich aus Manouba im Norden; meist auf bewässerten Flächen angebaut.
Meski ist die wichtigste Tafelolivensorte Tunesiens. Sie stammt aus Manouba im Norden des Landes, wächst heute vor allem auf bewässerten Flächen in ganz Tunesien und nimmt etwa 60 Prozent dieser Flächen ein. Weitere Namen der Sorte sind Ktoubri und Oktoubri.
Die Früchte sind groß, symmetrisch und reif mittelviolett. Käufer in Tunesien und im Ausland schätzen sie wegen ihrer leichten Bitterkeit und weil sich das Fruchtfleisch leicht vom Kern löst. Am besten eignet sich Meski für grüne Oliven.
Für Öl taugt die Sorte nicht: Die Früchte enthalten höchstens 22 Prozent Fett, und das Öl hat nur etwa 55 Prozent Ölsäure.
Meski befruchtet sich selbst schlecht, deshalb pflanzt man in den Hainen die französische Picholine daneben. Die Sorte fürchtet Trockenheit und salziges Wasser und wächst daher nur dort, wo bewässert wird; an der feuchten Küste befällt sie die Pfauenaugenkrankheit. Die Ernte ist klein und ungleichmäßig, deshalb wählen Züchter seit den 1990er-Jahren bessere Klone und Hybriden von Meski aus.
Verbindungen
- Traditionen
- 🌍 Nordafrika
- Gehört zu
- 🌳 Ölbaum
- Welche Oliven entstehen
- 🫒 Tafeloliven
Häufige Fragen
Warum wird Meski nicht zu Öl verarbeitet?
Die Früchte enthalten wenig Fett, und das Öl wenig Ölsäure.
Wo wächst Meski?
Auf bewässerten Flächen in Tunesien; ursprünglich stammt die Sorte aus Manouba im Norden.
Warum pflanzt man Picholine neben Meski?
Meski befruchtet sich selbst schlecht.
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