🌿 PIWI-Rebsorten
Neue Sorten, die gegen Pilzkrankheiten resistent sind und seltener gespritzt werden müssen.
PIWI-Rebsorten sind neue Sorten, die Pilzkrankheiten besser widerstehen. Der Name kommt vom deutschen Wort Pilzwiderstandsfähig. Sie wurden durch Kreuzung gewöhnlicher europäischer Reben mit amerikanischen und asiatischen Arten gezüchtet, die einen natürlichen Schutz besitzen.
Die größten Feinde der Trauben sind Pilzkrankheiten: Falscher und Echter Mehltau. Um sie zu bekämpfen, spritzen Winzer die Reben in einer Saison viele Male mit Fungiziden. PIWI-Sorten haben den Schutz eingebaut, daher sind weit weniger Spritzungen nötig: manchmal zwei oder drei, manchmal kaum eine.
Das spart Zeit und Geld und entlastet die Natur. Widerstandsfähige Sorten passen zu Betrieben, die weniger Chemie einsetzen wollen. Sie gehören zu den Hybridtrauben.
Der Geschmack solcher Weine war früher ungewöhnlich, doch moderne Sorten ergeben saubere, angenehme Weine. Nicht alle Länder erlauben ihre Verwendung für Wein mit geschütztem Namen. PIWI-Sorten sind mit einem nachhaltigen Weinbau verbunden.
Verbindungen
- Nächster Schritt
- 🦠 Falscher Mehltau, 🦠 Echter Mehltau (Oidium)
- Vorheriger Schritt
- 🌿 Fungizid
- Gehört zu
- 🌿 Hybridrebe
Häufige Fragen
Was sind PIWI-Sorten?
Neue Rebsorten, die gegen Pilzkrankheiten wie Falschen und Echten Mehltau widerstandsfähig sind.
Warum sind widerstandsfähige Sorten nützlich?
Sie brauchen weit weniger Spritzungen, das spart Arbeit und entlastet die Natur.
Wie werden PIWI-Sorten gezüchtet?
Durch Kreuzung europäischer Trauben mit Arten, die eine natürliche Resistenz haben.
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