🌿 Fungizid
Ein Mittel gegen pilzliche Pflanzenkrankheiten.
Ein Fungizid ist ein Mittel gegen Pilzkrankheiten von Pflanzen. Die Rebe ist anfällig für viele solche Krankheiten: Echter Mehltau, Falscher Mehltau, Grauschimmelfäule und andere. Deshalb setzen Winzer häufig Fungizide ein. Es gibt Stoffe unterschiedlicher Herkunft. Die ältesten sind Schwefel und ein Kupferpräparat, die Bordelaiser Brühe. Es gibt auch moderne synthetische Mittel. Manche wirken auf der Blattoberfläche, andere dringen in die Pflanze ein. Sie werden meist mehrmals im Jahr gespritzt, besonders bei feuchtem Wetter. Fungizide schützen die Reben vor Krankheiten, doch übermäßige Anwendung schadet Boden und Umwelt, und Rückstände auf den Beeren können die Gärung beeinflussen. Deshalb begrenzen Vorschriften Zeitpunkt und Dosis, und im ökologischen Weinbau sind nur wenige zugelassen. Eine Möglichkeit, ihren Einsatz zu verringern, sind widerstandsfähige PIWI-Sorten. Sie erkranken seltener und brauchen daher weniger Schutz. Diese Sorten werden durch Kreuzung und Auslese gezüchtet.
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Häufige Fragen
Wozu dienen Fungizide im Weinbau?
Um Reben vor Pilzkrankheiten wie Echtem Mehltau, Falschem Mehltau und Grauschimmelfäule zu schützen.
Was sind widerstandsfähige PIWI-Sorten?
Rebsorten, die weniger unter Pilzkrankheiten leiden und daher weniger Behandlungen brauchen.
Dürfen im ökologischen Weinbau Fungizide verwendet werden?
Nur wenige, zum Beispiel Schwefel- und Kupferpräparate, in begrenzter Menge.
Ähnliches
Quellen
- Wikipedia (en): Fungicide
- Wikipedia (de): Fungizid
- Wikipedia (fr): Fongicide
- Wikipedia (uk): Фунгіциди
- Wikidata Q193237