🌿 Rebschule
Ein Betrieb, in dem junge Reben gezogen und für die Pflanzung veredelt werden.
Eine Rebschule ist ein Betrieb, in dem junge Reben gezogen und veredelt werden, um sie in Weinbergen zu pflanzen. Der Winzer kauft hier fertige Setzlinge und zieht sie nicht selbst. Reben werden durch Stecklinge vermehrt, Stücke von einjährigen Trieben. Der Steckling wird in der Rebschule bewurzelt und danach veredelt: Der obere Teil der gewünschten Sorte wird mit den Wurzeln einer Unterlage verbunden, die gegen die Reblaus resistent ist. Die veredelte Pflanze wird ein oder zwei Saisons gezogen, bis die Wurzeln stark sind, und dann als Setzling verkauft. Rebschulen überwachen die Gesundheit der Pflanzen. Eine gute Rebschule prüft die Pflanzen auf Viren und Krankheiten und stellt ein Zertifikat aus. Das ist wichtig, weil ein Weinberg jahrzehntelang arbeitet, und ein kranker Setzling kann alles verderben. Ein Baumschulgärtner, ein Fachmann für die Anzucht junger Pflanzen, arbeitet in der Rebschule. Die Wahl der Sorte, der Unterlage und des Klons in der Rebschule bestimmt den künftigen Weinberg. Die Rebschule ist also einer der ersten Schritte bei der Entstehung des künftigen Weins.
Was dazugehört
Verbindungen
- Vorheriger Schritt
- 🌿 Steckling
- Nächster Schritt
- 🌿 Rebsämling
- Arbeitet mit
- 🍷 Rebveredler
- Gehört zu
- 🍷 Wein
Häufige Fragen
Was ist eine Rebschule?
Ein Betrieb, der junge Reben zieht und veredelt, um sie zu pflanzen.
Warum werden Reben auf Unterlagen veredelt?
Die Unterlage ist gegen die Reblaus resistent und schützt die Rebe.
Wie wird die Qualität der Setzlinge geprüft?
Rebschulen prüfen die Pflanzen auf Viren und Krankheiten und stellen ein Zertifikat aus.
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