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🌿 Steckling

Weinbau ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 5

Ein Stück Rebtrieb, aus dem eine neue Pflanze wächst.

Ein Steckling ist ein Stück eines Rebtriebs, aus dem eine neue Pflanze wächst. Es ist die häufigste Art, Trauben zu vermehren. Reben werden meist nicht aus Samen gepflanzt, weil Samen Pflanzen ergeben, die ihren Eltern nicht gleichen. Ein Steckling behält alle Eigenschaften der Sorte.

Stecklinge werden im Winter von verholzten Trieben geschnitten, meist mit mehreren Augen. Danach werden sie in einer Rebschule in feuchtem Substrat bewurzelt. Nach einiger Zeit bilden sie Wurzeln und junge Blätter. Die jungen Pflanzen werden dann im Weinberg ausgepflanzt.

Ein Steckling wird oft von einer guten Mutterrebe genommen, und der Nachkomme ist eine Kopie: So werden Rebklone vermehrt. Häufig wird der Steckling auf eine Unterlage veredelt, also auf die Wurzeln einer anderen Rebenart, die gegen die Reblaus resistent ist. Für Weinberge ist das unverzichtbar: Die meisten europäischen Reben wachsen auf veredelten Wurzeln. Die Methode gehört zur Weinbereitung im Allgemeinen, denn der künftige Wein hängt von der Gesundheit der Rebe ab.

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Häufige Fragen

Was ist ein Rebsteckling?

Ein Stück eines Rebtriebs, aus dem eine neue Pflanze wächst.

Warum werden Reben durch Stecklinge und nicht durch Samen vermehrt?

Samen ergeben nicht die gleiche Sorte, während ein Steckling eine genaue Kopie der Mutterrebe ist.

Was ist ein veredelter Steckling?

Ein Steckling, der auf eine Unterlage mit den Wurzeln einer reblausresistenten Rebenart gepfropft wurde.

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