🍷 Rebveredler
Ein Fachmann, der Reben auf Unterlagen veredelt und junge Pflanzen zieht.
Ein Rebschulgärtner ist ein Handwerker, der Reben auf Unterlagen veredelt und junge Reben zieht. Er arbeitet in einer Rebschule, in der aus Stecklingen junge Pflanzen für neue Weinberge werden.
Was macht er? Er nimmt eine Unterlage, also einen Teil einer Rebe mit Wurzeln, und ein Edelreis, einen Steckling der gewünschten Sorte. Dann verbindet er beide durch Veredelung: Die Schnittstellen werden zusammengefügt, gebunden und geschützt. Die Pflanzen durchlaufen dann einen warmen, feuchten Raum, in dem die Schnittstellen zusammenwachsen. Danach werden die jungen Reben bis zum Frühjahr im Boden gezogen und an Erzeuger geliefert.
Warum ist das nötig? Europäische Sorten sind anfällig für die Wurzelschädlinge Reblaus, daher werden sie auf Wurzeln widerstandsfähiger amerikanischer Arten gepflanzt. Eine gut veredelte Rebe wächst besser an und trägt verlässlich.
Ein guter Rebschulgärtner braucht Sorgfalt und Sortenkenntnis. Seine Arbeit entscheidet über die Zukunft eines Weinbergs über Jahrzehnte, daher steht er am Anfang der Kette vom Rebstock zum Wein.
Verbindungen
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Häufige Fragen
Wer ist ein Rebschulgärtner?
Ein Handwerker, der Reben auf Unterlagen veredelt und junge Reben für neue Weinberge zieht.
Was sind Unterlage und Edelreis?
Die Unterlage liefert die Wurzeln, das Edelreis die gewünschte Sorte; nach der Veredelung wachsen beide zu einer Pflanze zusammen.
Warum werden Reben veredelt?
Damit die Wurzeln der Reblaus und anderen Problemen widerstehen, während die gewünschte Sorte die Trauben trägt.
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