🍇 Ufer-Rebe
Eine Wildrebe Nordamerikas; Grundlage vieler reblausresistenter Unterlagen.
Vitis riparia ist eine wilde Rebart aus Nordamerika. Der Name „riparia“ bedeutet „am Ufer wachsend“: Sie wächst an Flüssen und in Wäldern. Die Rebe ist anspruchslos und sehr frostfest, ihre Früchte sind klein, schwarz und sauer.
Der Hauptwert der Art liegt darin, dass ihre Wurzeln gegen die Reblaus widerstandsfähig sind. Deshalb ist Vitis riparia die Grundlage vieler Unterlagen, auf die europäische Reben veredelt werden. Bekannte Unterlagen tragen Namen wie 101-14 Millardet et de Grasset oder Millardet et de Grasset 420 A. Sie retteten die europäischen Weinberge im 19. Jahrhundert vor der Vernichtung und werden bis heute verwendet.
Die Art hat auch an der Züchtung von Hybridsorten mitgewirkt. Clinton, Ironclad und Marion stammen von ihr ab, ebenso Baco Noir, Oberlin Noir und Alpha. Solche Sorten sind kälteresistent und eignen sich für raue Lagen. Die wilde amerikanische Rebe erwies sich als Schlüssel zur Rettung des Weinbaus weltweit. Ihr Wein allein ist meist wenig reizvoll, doch der Nutzen, den sie brachte, ist enorm.
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Häufige Fragen
Was ist Vitis riparia?
Eine wilde nordamerikanische Rebart, die frostfest und gegen die Reblaus resistent ist.
Warum brauchen Winzer sie?
Ihre Wurzeln widerstehen der Reblaus, und aus ihr werden Unterlagen für europäische Reben hergestellt.
Welche Sorten stammen von ihr ab?
Clinton, Ironclad, Marion, Baco Noir, Oberlin Noir und Alpha.
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