🫒 Zard
Verbreitetste Sorte Irans: rund 44.000 Hektar, vor allem im Norden; für Öl und Tafeloliven.
Zard ist die am weitesten verbreitete Olivensorte im Iran. Sie nimmt etwa 44.000 Hektar ein, und im Norden des Landes – in den Provinzen Gilan, Zandschan und Qazvin sowie im Tal des Flusses Sefidrud – entfallen 45 Prozent der Haine auf sie.
Die Landwirte schätzen Zard wegen der hohen Erträge und weil sich die Früchte für zweierlei eignen: für Öl und für Tafeloliven. Die Früchte sind ölreich – 20–25 Prozent –, und das Öl enthält etwa 78 Prozent Ölsäure. Allerdings ist die Ernte ungleichmäßig: Auf ein reiches Jahr folgt ein schwächeres.
Die Früchte sind groß, mäßig länglich und reif dunkelviolett. Geerntet werden sie zur mittleren Zeit, weder besonders früh noch besonders spät.
Zard befruchtet sich nicht selbst, deshalb pflanzt man andere Sorten daneben – Leccino, Rowghani, Mari. Die Sorte ist windfest, verträgt Kälte und Trockenheit mäßig, leidet aber unter Verticillium-Welke. Stecklinge bewurzeln sich gut im Gewächshaus mit Sprühnebel.
Verbindungen
- Traditionen
- 🧑🤝🧑 Iraner
- Gehört zu
- 🌳 Ölbaum
- Ähnlich und verschieden
- 🫒 Rowghani
- Welche Oliven entstehen
- 🫒 Tafeloliven
Häufige Fragen
Wie viel Zard gibt es im Iran?
Etwa 44.000 Hektar – es ist die verbreitetste Sorte des Landes.
Wozu baut man Zard an?
Sowohl für Öl als auch für Tafeloliven.
Warum pflanzt man neben Zard andere Sorten?
Zard befruchtet sich nicht selbst.
Ähnliches
🫒 Mari · 🫒 Rowghani · 🫒 Chalkidiki (Olive) · 🫒 Nocellara del Belice · 🫒 Meski · 🫒 Domat