🌿 Rebblatt
Das Blatt der Rebe; es hilft bei der Sortenbestimmung und wird für Dolma verwendet.
Ein Weinblatt ist das Blatt der Weinrebe. Es ist grün und breit, meist mit fünf Lappen und gezähntem Rand. Jede Sorte hat eine leicht andere Blattform, daher lassen sich Sorten an ihren Blättern erkennen. Die Wissenschaft, die das leistet, heißt Ampelographie.
Die Hauptaufgabe des Blattes ist die Photosynthese. Im Licht wandelt es Wasser und Kohlendioxid in Zucker um. Dieser Zucker ernährt die Rebe und macht die Beeren süß. Je gesünder die Blätter, desto besser reifen die Trauben. Deshalb beobachten Winzer das Laubdach und entfernen bei Bedarf einige Blätter um die Trauben herum.
Blätter werden auch gegessen. In Griechenland, der Türkei, Armenien und im Kaukasus werden junge Blätter in Salzlake eingelegt und zum Einwickeln von Reis und Fleisch verwendet. Das Gericht heißt Dolma.
Im Herbst färben sich die Blätter rot oder gelb und fallen ab. Für die Rebe ist das Zeichen, in die Winterruhe zu gehen. Blätter enthalten keinen Alkohol und sind nicht Teil des Weins selbst, doch ohne sie gäbe es keinen Wein.
Verbindungen
- Nächster Schritt
- 🍷 Ampelografie
- Arbeitet mit
- 🍷 Photosynthese
- Gehört zu
- 🌿 Weinrebe
Häufige Fragen
Wozu dient das Weinblatt?
Es bildet aus Licht, Wasser und Kohlendioxid Zucker, der die Rebe und die Beeren ernährt.
Woraus besteht die Dolma in Weinblättern?
Meist aus Reis, manchmal mit Fleisch und Gewürzen. Die jungen Blätter werden vorher blanchiert oder eingelegt.
Wie erkennt man eine Rebsorte am Blatt?
An Form, Anzahl der Lappen, Zähnen und Behaarung. Das ist die Arbeit der Ampelographie.
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