🍷 Batonnage
Das Aufrühren des Hefetrubs im Fass mit einem Stab, damit der Wein weicher wird.
Batonnage ist das Aufrühren der Hefe im Fass oder Tank, um den Wein weicher zu machen. Das Wort kommt vom französischen Wort für „Stab“: Früher rührte man die Hefe mit einem Stab auf, der hineingesenkt wurde. Heute werden manchmal spezielle Geräte oder Rührer verwendet.
Was wird aufgerührt? Die Weinhefe, also abgestorbene Hefe, die sich nach der Gärung am Boden abgesetzt hat. Liegt sie unbewegt, gibt sie dem Wein wenig. Wird die Hefe aber aufgewirbelt und im Wein verteilt, bereichert sie den Geschmack: Der Wein wird runder, cremiger und voller.
Batonnage wird am häufigsten bei Weißweinen angewendet, etwa beim Chardonnay im Burgund. Sie wird regelmäßig durchgeführt, etwa einmal pro Woche, über mehrere Monate. Wichtig ist, keine Luft hineinzulassen: Zu viel Sauerstoff schadet dem Wein.
Batonnage ist eng mit der Hefe verbunden: Sie ist eine Art, mit ihr zu arbeiten. Man wendet sie an, wenn ein Winzer einen Wein mit reicherer Textur möchte.
Verbindungen
- Vorheriger Schritt
- 🍷 Hefetrub
- Gehört zu
- 🍷 Hefetrub
Häufige Fragen
Was ist Batonnage?
Das Aufrühren der Hefe im Fass oder Tank, damit der Wein weicher und voller wird.
Welche Weine erhalten Batonnage?
Meist Weißweine wie Chardonnay, außerdem manche Schaum- und Rotweine.
Woher stammt das Wort Batonnage?
Vom französischen Wort für einen Stab, mit dem die Hefe früher aufgerührt wurde.