🌿 Bewässerung
Die Versorgung der Reben mit Wasser an trockenen Orten.
Bewässerung bedeutet, Reben an trockenen Orten mit Wasser zu versorgen. Rebstöcke vertragen Trockenheit, doch in einem sehr heißen, trockenen Sommer leidet die Rebe: Die Blätter welken, die Beeren bleiben klein und der Zucker baut sich schlecht auf. Deshalb wird in heißen Ländern, etwa in Australien, Chile und Südeuropa, zusätzliches Wasser gegeben.
Am häufigsten ist die Tropfbewässerung. Das Wasser fließt durch dünne Schläuche direkt zu den Wurzeln und wird sparsam verwendet. Die Winzer versuchen, die Menge gering zu halten. Wird die Rebe zu großzügig gewässert, bildet sie mehr Blätter und Ertrag, der Wein schmeckt aber schwächer. Ein guter Winzer hilft der Rebe in Trockenheit, ohne sie zu verwöhnen, damit die Wurzeln nach Wasser in die Tiefe wachsen.
In vielen traditionellen europäischen Gebieten sind Bewässerungen durch die Regeln der Appellation eingeschränkt oder verboten. Die Bewässerung hängt mit Trockenheit und mit dem Wein selbst zusammen, weil Wasser die Qualität der Trauben beeinflusst. Die Wahl der Methode hängt von Klima, Boden und Sorte ab.
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Häufige Fragen
Was ist die Bewässerung im Weinberg?
Die Versorgung der Reben mit Wasser an trockenen Orten, meist durch Tropfbewässerung.
Brauchen Trauben Wasser?
In vielen Gebieten nicht. In heißen, trockenen Klimata wird Wasser gegeben, damit die Rebe nicht unter Trockenheit leidet.
Warum ist die Bewässerung eingeschränkt?
Starkes Gießen erhöht den Ertrag, schwächt aber den Geschmack des Weins, daher beschränken viele europäische Gebiete sie.
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Quellen
- Wikipedia (en): Irrigation
- Wikipedia (de): Bewässerung
- Wikipedia (fr): Irrigation
- Wikipedia (uk): Іригація
- Wikidata Q11453