🐃 Gayal
Gayal (Mithun) – domestiziertes Rind der Bergwälder Nordostindiens, Myanmars und Bhutans.
Der Mithun, auch Gayal, ist ein halbdomestiziertes Rind der Bergwälder des östlichen Himalaya: des Nordostens Indiens (Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur, Mizoram), Myanmars, Bangladeschs, Bhutans und der chinesischen Provinz Yunnan. Der Weltbestand wird auf etwa eine halbe Million Tiere geschätzt, die meisten davon in Indien.
Der Mithun ist vor allem ein kulturell bedeutendes Fleischtier. Bei vielen Völkern der Region dient er als Brautpreis, Maß des Reichtums, Zahlungsmittel und als Opfertier bei Festen. Mithuns werden selten gemolken: Milch gewinnt man nur in bestimmten Gebieten von Arunachal Pradesh und Mizoram, während man in Bhutan die Kreuzungen von Mithun und Landrindern melkt, die Jatsham heißen.
Die Leistung ist gering, etwa 1–1,5 kg am Tag, doch die Milch ist sehr reichhaltig: Je nach Angabe enthält sie mehrere bis über 10 % Fett sowie viel Eiweiß.
Wie es mit Milch zusammenhängt
🐃 Gayal → gehört zu → 🔬 Säugetier → produziert → 🥛 Milch
Verbindungen
- Welche Milch es gibt
- 🥛 Gayalmilch
- Säugt mit Milch
- 🍼 Kalb
- Gehört zu
- 🔬 Säugetier, 🐄 Rinder
- Wo es gemolken wird
- 🌍 Südasien
Häufige Fragen
Was ist ein Mithun?
Ein halbdomestiziertes Rind der Bergwälder des östlichen Himalaya, eng mit dem wilden Gaur verwandt; er wird auch Gayal genannt.
Gibt ein Mithun Milch?
Ja, aber er wird selten gemolken: Die Leistung liegt bei etwa 1–1,5 kg am Tag, die Milch ist jedoch sehr reichhaltig.
Warum ist der Mithun so wertvoll?
Bei vielen Völkern der Region dient er als Brautpreis, Maß des Reichtums und als Opfertier bei Festen.