🐄 Rinder
Die Kuh und ihre Verwandten: Zebu, Büffel, Yak – die wichtigsten Milchtiere der Welt.
Rinder sind eine Gruppe großer Horntiere unter den Wiederkäuern, die hier die Kuh und ihre Verwandten umfassen: Zebu, Büffel, Yak und Mithun. Zusammen liefern sie den weitaus größten Teil der Weltmilch: Laut FAO stammen etwa 81 % von Kühen und weitere etwa 15 % von Büffeln.
Die Hauskuh stammt vom wilden Auerochsen ab. Traditionell unterscheidet man buckellose europäische Rinder (Bos taurus) und buckelige Zebus (Bos indicus), die sich frei miteinander kreuzen. Laut FAO werden manchmal bis zu tausend Rinderrassen gezählt, doch etwa 35 % der Milchkühe der Welt – rund 70 Millionen Tiere – sind Holstein-Friesians, was, wie die FAO bemerkt, für die biologische Vielfalt nicht ideal ist.
Der Wasserbüffel (Bubalus bubalis) ist eine eigene Gattung, besonders wichtig in Südasien. Der Yak (Bos grunniens) ist an das Hochgebirge angepasst, der Mithun (Bos frontalis) an die Bergwälder des Nordostens Indiens und benachbarter Länder. Die Milch all dieser Tiere unterscheidet sich vor allem im Fettgehalt: von 3,5–4 % bei Kühen bis zu 7–9 % bei Büffeln und Mithun.
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Häufige Fragen
Welche Tiere gehören zum Rindvieh?
Im weiteren Sinn Kühe und Zebus sowie ihre domestizierten Verwandten aus der Rinderfamilie: Büffel, Yaks und Mithun.
Welche Milchrasse ist am häufigsten?
Der Holstein (Holstein-Friesian): Laut FAO gehört etwa ein Drittel der Milchkühe der Welt zu dieser Rasse.
Geschichte
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Quellen
- FAO. Milk and dairy products in human nutrition (2013)
- FAO Gateway to dairy production: Dairy animals