🍷 Satsnakheli
Ein georgischer Holz- oder Steintrog zum Treten der Trauben.
Ein Satsnakheli ist der georgische Trog zum Zerquetschen der Trauben. Er ist aus Holz oder aus Stein gehauen. Er steht neben dem Keller, in dem die Tongefäße namens Qvevri eingegraben sind.
Die Trauben werden zuerst in das Satsnakheli geschüttet. Dann werden die Beeren mit den Füßen getreten. Das ist eine alte Methode: Sie zerbricht die Kerne nicht und zerreißt die Schalen nicht so stark wie eine Presse. Der Saft fließt zusammen mit dem Fruchtfleisch über eine Rinne in den Qvevri. Bei Weißweinen in Georgien gelangen auch die Schalen und Stiele oft in das Gefäß.
Das Gerät gehört zur traditionellen Weinbereitung zusammen mit dem Qvevri, und die Weinbereitung im Qvevri steht auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes.
Ein Satsnakheli ist in Museen und auf Familienweingütern zu sehen, vor allem in Kachetien. Es ist nicht nur ein Gefäß, sondern Teil der Herbstlese, des Rtweli. Heute verwenden viele Betriebe moderne Quetschmaschinen, doch die traditionellen Tröge werden für den Geschmack und das Ritual bewahrt.
Wie es mit dem Thema „Wein“ zusammenhängt
🍷 Satsnakheli → dann → 🍷 Qvevri ← verpackt in ← 🍷 Wein
Verbindungen
- Vorheriger Schritt
- 🍷 Traubentreten
- Nächster Schritt
- 🍷 Qvevri
- Gehört zu
- 🍷 Traubentreten
Häufige Fragen
Was ist ein Satsnakheli?
Ein georgischer Trog aus Holz oder Stein, in dem die Trauben mit den Füßen getreten werden.
Wohin fließt der Saft aus dem Satsnakheli?
Über eine Rinne in den Qvevri, ein in die Erde eingegrabenes Tongefäß, in dem der Wein gärt und reift.
Wird das Satsnakheli heute noch genutzt?
Ja, auf traditionellen Betrieben, vor allem in Kachetien, auch wenn viele zu modernen Quetschmaschinen übergegangen sind.
