🍷 Mineralität
Ein umstrittenes Wort für steinige, leicht salzige Empfindungen im Wein.
Mineralität ist ein umstrittener Begriff für „steinige“, leicht salzige Empfindungen im Wein. Er wird verwendet, wenn ein Wein Töne von nassem Stein, Feuerstein, Kreide oder Meeresbrise zeigt. Meist beschreibt er weiße Weine mit hoher Säure.
Viele glauben, der Geschmack stamme von Mineralien aus dem Boden, die Rebe mit den Wurzeln aufgenommen hat. Doch Wissenschaftler haben keinen direkten Zusammenhang gefunden. Pflanzen nehmen zwar Mineralstoffe auf, aber ihr Geschmack lässt sich nicht einfach auf den Wein übertragen. Am wahrscheinlichsten entsteht die Empfindung durch Säure, Salze und bestimmte Aromastoffe. Das Wort bleibt daher ein Streitthema.
Mineralität wird mit Feuerstein-, Kreide- und Kalksteinterroir verbunden. Sie wird oft für Weine aus Chablis, von der Loire oder der Mosel genannt. Sie gehört zur allgemeinen Sprache der Weinbeschreibung, ist aber kein präziser wissenschaftlicher Begriff. Wenn Sie das Wort hören, denken Sie daran, dass es einen Eindruck beschreibt, keine Zusammensetzung.
Verbindungen
- Gehört zu
- 🍷 Weinaroma
- Ähnlich und verschieden
- 🪨 Feuerstein (Silex), 🪨 Boden
Häufige Fragen
Was ist Mineralität im Wein?
Ein umstrittener Begriff für „steinige“, leicht salzige Empfindungen wie nasser Stein, Feuerstein oder Kreide.
Kommt die Mineralität aus dem Boden?
Viele glauben das, doch Wissenschaftler haben keinen direkten Zusammenhang gefunden.
Welche Weine nennt man mineralisch?
Meist Weißweine mit hoher Säure, zum Beispiel von der Loire, aus Chablis oder von der Mosel.
Ähnliches
🍷 Primäraromen · 🍷 Sekundäraromen · 🍷 Bukett (Wein) · 🍷 Aromarad des Weins
Quellen
- Wikipedia (en): Minerality (wine)
- Wikipedia (de): Bouquet (Wein)
- Wikipedia (fr): Descripteurs du vin
- Wikipedia (uk): Букет (вино)
- Wikidata Q895170