🍷 Säure
Die frische Herbheit des Weins, die den Mund wässrig macht.
Säure ist die frische Herbe des Weins, die den Mund wässrig macht. Jeder Wein braucht sie: Ohne sie wirkt ein Wein flach und schwer. Die wichtigste Säure im Wein ist die Weinsäure; daneben gibt es Apfelsäure, Milchsäure, Zitronensäure und Essigsäure.
Die Säure hängt von Klima und Rebsorte ab. An kühlen Orten reifen die Beeren langsamer und behalten mehr Säure. An heißen Orten ist weniger davon vorhanden. Hochgebirgsweinberge bewahren die Säure ebenfalls dank kalter Nächte. Gemessen wird sie über den Säuregehalt und den pH-Wert.
Ist zu viel Säure vorhanden, wird der Wein entsäuert, ist zu wenig, wird er angesäuert. Die Säure ist ein Teil der Balance eines Weins neben Süße, Alkohol und Tannin. Gute Säure hilft dem Wein bei der Lagerung und bei der Speisenbegleitung: Sie erfrischt gegenüber fettigen Gerichten. Deshalb ist Säure ein wichtiges Wort bei der Beschreibung des Weins. Man sollte sie nicht mit dem sauren Geschmack verdorbenen Weins oder mit Bitterkeit verwechseln: Sie ist eine angenehme, erfrischende Note.
Was dazugehört
Verbindungen
- Vorheriger Schritt
- 🌿 Kühles Klima, 🌿 Weinberge in großer Höhe, 🍷 Entsäuerung
- Nächster Schritt
- 🍷 PH-Wert des Weins
- Was darauf wirkt
- 🍷 Reifepotenzial
- Gehört zu
- 🍷 Wein
Häufige Fragen
Was ist die Säure des Weins?
Die frische Herbe des Weins; ohne sie wirkt er flach und schwer.
Welche Säure ist im Wein die wichtigste?
Weinsäure; daneben gibt es Apfelsäure, Milchsäure, Zitronensäure und Essigsäure.
Wovon hängt die Säure ab?
Von Klima, Rebsorte und Reife: An kühlen Orten entsteht meist mehr Säure.
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