towardia Woher die Dinge kommen.
🌐 de

🧀 Picón Bejes-Tresviso

Geschützter Käsename ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 3 Aktualisiert:

Auch bekannt als: Picón

Picón Bejes-Tresviso ist ein spanischer Blauschimmelkäse aus Kantabrien mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.), hergestellt aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch oder einer Mischung aus zwei oder drei Sorten und gereift in natürlichen Kalksteinhöhlen der Liébana.

Picón Bejes-Tresviso ist ein spanischer Blauschimmelkäse aus Kantabrien mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.; 1996 in der EU eingetragen, eAmbrosia-Nummer PDO-ES-0084). Er wird aus Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch oder aus einer Mischung von zwei oder drei Sorten in der Region Liébana im Südwesten Kantabriens hergestellt.

Laut Spezifikation ist die Milch Vollmilch von eingetragenen Betrieben im Erzeugungsgebiet. Zugelassen sind die Rassen Tudanca, Pardo Alpina und Frisona (Rinder), Lacha (Schafe) sowie Pirenaica und Picos de Europa (Ziegen). Der Bruch ist milchsauer: Die Milch wird bei 22–26 °C mindestens eine Stunde lang dickgelegt, geschnitten, abgetropft und in Stücke von 1–2 cm zerkleinert. Die Formen werden locker gefüllt, damit Hohlräume für das Wachstum von Penicillium bleiben; gesalzen wird trocken. Konservierungsstoffe, Farb- und Aromastoffe, Milchpulver, Caseinate und zugesetztes Fett sind verboten.

Nach 12–18 Tagen Trocknung kommen die Käse in natürliche Kalksteinhöhlen mit 5–10 °C und 85–95 % Luftfeuchtigkeit. Die Reifung dauert mindestens zwei Monate, gerechnet ab dem Tag der Bruchherstellung. Lüftungsöffnungen in den Höhlen lassen Penicillium im Inneren und Brevibacterium linens auf der Oberfläche wachsen.

Der Käse ist zylindrisch mit nahezu flachen Seiten und 7–15 cm hoch. Die Rinde ist weich, dünn und schmierig, grau mit gelbgrünlichen Flecken. Der Teig ist weiß mit blaugrünen Adern, buttrig und doch kompakt, mit Lochung. Der Geschmack ist leicht pikant, kräftiger bei Schafs- oder Ziegenmilch. Der Fettgehalt beträgt mindestens 45 % der Trockenmasse, die Feuchte mindestens 30 %.

Auf dem Etikett muss „Denominación de Origen Picón Bejes-Tresviso“ stehen; jeder Käse erhält ein nummeriertes Rückenetikett des Consejo Regulador. Verkauft wird er in Ahornblätter (plágano) gewickelt, was laut Spezifikation zum Erkennungszeichen des Picón geworden ist.

Fakten

RohstoffVollmilch von Kuh, Schaf oder Ziege oder Mischung 3
LandSpanien
RegionKantabrien: Liébana
DauerMindestens 2 Monate in natürlichen Höhlen 3
RechtsgrundlageEU-g.U. seit 1996, PDO-ES-0084 1
wird zu🥛Kuhmilchwird zu🥛Ziegenmilchwird zu🥛SchafmilchArt von🔵BlauschimmelkäseArt von🏷️Geschützte Käsena…Art von🇪🇸Käse aus Spanienähnlich🧀Cabrales🧀towardia.com
Die wichtigsten Verbindungen. Klicken Sie auf ein Thema, um es zu öffnen.

Wie es mit dem Thema „Käse“ zusammenhängt

🧀 Picón Bejes-Tresviso → Art von → 🔵 Blauschimmelkäse → Art von → 🧀 Käse

Häufige Fragen

Aus welcher Milch wird Picón Bejes-Tresviso hergestellt?

Aus Vollmilch von Kühen, Schafen oder Ziegen oder aus einer Mischung von zwei oder drei Sorten von eingetragenen Betrieben in der Liébana in Kantabrien.

Wo und wie lange reift Picón?

In natürlichen Kalksteinhöhlen bei 5–10 °C und 85–95 % Luftfeuchtigkeit, mindestens zwei Monate ab dem Tag der Bruchherstellung.

Warum wird Picón in Blätter gewickelt?

Laut Spezifikation wird er in Ahornblätter (plágano) gewickelt verkauft. Sie bedeckten ursprünglich die schmierige Rinde und erleichterten den Transport von den Höhlen zu den Talmärkten; heute sind sie ein Erkennungszeichen.

Was Sie als Nächstes lesen können

  • 🥛 Kuhmilch — Die weltweit verbreitetste Milch: vielseitig, günstig, Grundlage fast aller Milchprodukte.
  • 🧀 Cabrales — Cabrales ist ein spanischer Blauschimmelkäse g.U. aus Asturien aus roher Vollmilch von Kuh, Schaf oder Ziege oder einer Mischung, überwiegend in Höhlen gereift.
  • 🥛 Schafmilch — Die eiweiß- und calciumreichste der gängigen Milcharten: fast alles wird zu Käse verarbeitet.

Ähnliches

🧀 Gamonéu · 🧀 Queso de Valdeón · 🧀 Strachitunt · 🧀 Cabrales · 🧀 Stilton · 🧀 Bleu d'Auvergne

ℹ️ Milchprodukte enthalten Laktose und Milcheiweiß: Bei Laktoseintoleranz oder Milcheiweißallergie fragen Sie eine Ärztin oder einen Arzt.

Quellen

Alle Themen