🍷 Säuerung
Zusatz von Weinsäure zum Most in einem heißen Jahr, damit der Wein frisch bleibt.
Die Ansäuerung ist die Zugabe von Weinsäure zu Most oder Wein, um ihn frischer zu machen. Der Schritt ist in heißen Jahren nötig, wenn die Trauben zu weit gereift sind. Die Beeren haben viel Zucker angesammelt, aber wenig Säure behalten. Ohne Ansäuerung würde der Wein schlaff und flach wirken.
Weinsäure ist eine natürliche Traubensäure, die in der Beere selbst vorkommt. Sie wird in geringen Mengen zugesetzt, um das Gleichgewicht des Weins wiederherzustellen. Die Regeln, wie viel und wo sie zugegeben werden darf, hängen vom Land und vom Klima ab. In heißen Gebieten ist die Ansäuerung erlaubt, in kühlen meist nicht: Dort ist schon genug Säure vorhanden.
Der Gegenschritt heißt Entsäuerung und wird in kalten Jahren angewendet. Die Ansäuerung ist ein gewöhnlicher Teil der Weinbereitung, wie andere Schritte, die im internationalen Kodex der Verfahren der OIV beschrieben sind. Gute Winzer versuchen zuerst, zum richtigen Zeitpunkt zu lesen, und säuern nur bei Bedarf an. Der Geschmack des Weins soll natürlich bleiben.
Verbindungen
- Nächster Schritt
- 🍷 Weinsäure
- Gehört zu
- 🍷 Weinbereitung
Häufige Fragen
Was ist die Ansäuerung von Wein?
Die Zugabe von Weinsäure zu Most oder Wein, um ihn frischer zu machen.
Wann wird Wein angesäuert?
In heißen Jahren, wenn die Trauben viel Zucker, aber wenig Säure gesammelt haben.
Worin unterscheidet sich Ansäuerung von Entsäuerung?
Die Ansäuerung fügt Säure hinzu, die Entsäuerung verringert sie.
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