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🍷 Trester

Prozess ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 4

Schalen, Kerne und Stiele, die nach dem Quetschen oder Pressen übrig bleiben.

Trester, auch Marc genannt, ist der feste Rest der Traube nach dem Zerquetschen oder Pressen. Dazu gehören Schalen, Kerne und Stiele, die kleinen Zweige der Traubendolde. In ihnen bleiben noch etwas Saft, Farbe und Aroma.

Beim Rotweinmachen bleibt der Trester während der Gärung im Saft, damit der Wein Farbe und Tannine bekommt. Weißwein wird meist sofort gepresst, daher verlässt der Trester ihn früher. Danach wird er nicht einfach weggeworfen. Aus ihm werden starke Brände gebrannt: Chacha in Georgien und Grappa in Italien. Die Kerne gehen in Öl, und der Rest wird als Futter oder Dünger verwendet.

Trester zeigt, wie wenig in der Weinbereitung verschwendet wird. Seine Säuren und Tannine sind bekannt. Gießt man Wasser darüber, entsteht ein schwaches Getränk namens Piquette. Trester gilt daher als wertvoller Rohstoff und nicht als Abfall.

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Häufige Fragen

Was ist Trester in der Weinbereitung?

Die Schalen, Kerne und Stiele, die nach dem Pressen der Trauben übrig bleiben.

Was wird aus Trester hergestellt?

Chacha und Grappa werden daraus gebrannt, aus den Kernen wird Öl gepresst, und er dient als Dünger.

Warum gärt Rotwein mit dem Trester?

Farbe und Tannine gehen aus den Schalen in den Saft über.

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