🪨 Vulkanboden
Böden aus Lava und Asche, arm, aber reich an Mineralien.
Vulkanischer Boden ist ein Boden, der nach Vulkanausbrüchen aus Lava und Asche entstanden ist. Er ist arm an organischer Substanz, aber reich an Mineralien. Trauben wachsen darauf in Italien am Ätna, in Griechenland auf Santorin, auf den Azoren in Portugal sowie in Ungarn und Deutschland.
Es gibt verschiedene Gesteine. Basalt ist dunkle erstarrte Lava, die zu steinigem Boden zerfällt. Tuff ist ein poröses Gestein aus verdichteter vulkanischer Asche. Vulkanischer Boden lässt Wasser durch, erwärmt sich und speichert die Wärme. Die Rebe wächst langsam und trägt wenige Beeren.
Weine von vulkanischen Lagen werden oft als mineralisch bezeichnet: Sie haben eine feine salzige oder rauchige Note und lebhafte Säure. Obwohl der genaue Zusammenhang zwischen Boden und Geschmack umstritten ist, erkennen Winzer solche Weine als unverwechselbar.
Vulkanische Böden schaffen auch ungewöhnliche Landschaften. Auf der Insel Pico zum Beispiel wachsen die Reben in Zellen aus Lavasteinen. Vulkanischer Boden gehört für Winzer zu den interessantesten.
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Häufige Fragen
Was ist vulkanischer Boden?
Ein Boden aus Lava und Asche, arm an organischer Substanz, aber reich an Mineralien und gut durchlässig.
Wo wachsen Trauben auf vulkanischem Boden?
Am Ätna in Italien, auf Santorin in Griechenland, auf den Azoren, in Ungarn und Deutschland.
Wie beeinflusst er den Wein?
Die Weine sind oft mineralisch, mit lebhafter Säure und einer rauchigen oder salzigen Note.
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