🪨 Sand
Lockerer Boden aus Sandkörnern, in dem die Reblaus kaum überleben kann.
Sand ist ein lockerer Boden aus winzigen Gesteinskörnern. Wasser versickert in ihm sehr schnell, und er speichert die Wärme schlecht. Sandige Böden können daher arm sein, und die Rebe wächst nur mühsam, der Wein ist aber oft leicht und aromatisch.
Die wichtigste Eigenschaft von Sand für den Weinberg hängt mit der Reblaus zusammen. Diese winzige Blattlaus zerstört die Rebwurzeln, lebt aber kaum im Sand: Sie kommt in den losen Körnern schwer voran. Auf sandigen Standorten könnten Reben daher ohne Veredelung wachsen. Ein bekanntes Beispiel ist das portugiesische Gebiet Colares, wo die Reben direkt an der Atlantikküste im Sand stehen.
Sand gehört zu einer großen Gruppe von Böden, zusammen mit Lehm, Kalk und Schiefer. Wein von sandigen Böden ist meist weich, mit geringer Säure und weichen Tanninen. Sand hat aber Nachteile: Er hält Feuchtigkeit schlecht, daher leidet die Rebe in trockenen Jahren. Winzer wählen Sand bewusst und wägen Stärken und Schwächen ab.
Verbindungen
Häufige Fragen
Warum ist Sand gut für Trauben?
Die Reblaus lebt darin kaum, daher können Reben ohne Veredelung wachsen.
Was für einen Wein ergibt Sand?
Meist leichten, weichen und aromatischen Wein mit geringer Säure.
Was ist der Nachteil von Sand?
Er speichert Wasser und Wärme schlecht, und die Reben leiden in trockenen Jahren.
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