🍇 Scheurebe
Eine weiße Rebsorte, 1916 in Deutschland gezüchtet; sie ergibt aromatische trockene und süße Weine.
Scheurebe ist eine weiße Rebsorte, die 1916 in Deutschland gezüchtet wurde. Sie entstand durch den Züchter Georg Scheu, nach dem sie benannt ist. Ihre Eltern sind Riesling und Bukettraube. Lange hielt man Silvaner für den anderen Elternteil, doch genetische Tests zeigten etwas anderes.
Die Traube ergibt aromatische Weine mit Noten von Grapefruit, schwarzer Johannisbeere und Pfirsich sowie frischer Säure. Es werden trockene, halbtrockene und süße Weine daraus gemacht, auch Spätlesen. Sie gedeiht dort gut, wo der Riesling nicht immer zuverlässig reift. Angebaut wird sie in Rheinhessen und der Pfalz sowie im österreichischen Burgenland, wo sie für süße Weine verwendet wird.
Scheurebe gehört zum deutschen Wein und gilt als eine der erfolgreichsten Neuzüchtungen des Landes. Sie ist weniger berühmt als der Riesling, hat aber Anhänger unter denen, die aromatische Weißweine mögen. Sie passt gut zur asiatischen Küche und zu scharfen Gerichten. In Österreich ist sie auch als Sämling 88 bekannt.
Verbindungen
- Gehört zu
- 🍇 Rebsorten
- Herkunft
- 🗺️ Deutscher Wein
- Wo es wächst
- 📍 Rheinhessen, 📍 Palatinate, 📍 Burgenland
- Eltern
- 🍇 Riesling, 🍇 Bukettraube
Häufige Fragen
Wer hat Scheurebe gezüchtet?
Der Züchter Georg Scheu in Deutschland, 1916.
Was sind die Eltern der Scheurebe?
Riesling und Bukettraube.
Welche Weine werden aus Scheurebe gemacht?
Aromatische trockene, halbtrockene und süße Weine mit Noten von Grapefruit und schwarzer Johannisbeere.
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