🍷 Kältestabilisierung
Der Wein wird nahe am Gefrierpunkt gehalten, damit sich die Weinsteinkristalle vor der Abfüllung absetzen.
Die Kältestabilisierung ist ein Schritt der Weinbereitung: Der fertige Wein wird mehrere Tage oder Wochen nahe dem Gefrierpunkt gekühlt. Ziel ist, die Weinsteinkristalle vor der Abfüllung zu entfernen.
Weinstein sind winzige Kristalle aus Salzen der Weinsäure. Sie sind unbedenklich, aber in der Flasche sehen sie wie Bodensatz oder Glassplitter aus, und das beunruhigt Käufer. In der Kälte fallen die Kristalle auf den Boden des Tanks, danach wird der Wein vorsichtig abgezogen und filtriert.
Der Wein wird in einem Kühlraum oder in gekühlten Tanks gehalten. Die Methode ist einfach, verbraucht aber Energie. Sie wird vor allem für Weiß- und Roséweine angewendet, die gekühlt getrunken werden. Eine ähnliche Idee gibt es bei anderen Lebensmitteln: Milch wird gekühlt, damit sie nicht sauer wird, Wein, damit sich der Bodensatz absetzt.
Nach dieser Behandlung bleibt der Wein klar, auch wenn die Flasche im Kühlschrank steht.
Verbindungen
- Nächster Schritt
- 🥃 Weinstein
- Was darauf wirkt
- 🥃 Weinstein
- Gehört zu
- 🍷 Wein
- Wein und Milch
- ❄️ Kühlung, 🧊 Kühlraum
Häufige Fragen
Was ist die Kältestabilisierung des Weins?
Das Kühlen des Weins nahe dem Gefrierpunkt, damit die Weinsteinkristalle vor der Abfüllung ausfallen.
Warum ist die Kältestabilisierung nötig?
Damit in der Flasche keine Weinsteinkristalle erscheinen, besonders wenn sie im Kühlschrank steht.
Sind Weinsteinkristalle gefährlich?
Nein, sie sind unbedenklich, sehen aber aus wie Bodensatz.
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