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🥃 Bretonischer Whisky (Whisky de Bretagne)

Geschützte Spirituosenbezeichnung ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 4 Aktualisiert:

Französische geografische Angabe seit 2008: Whisky aus gemälzten und anderen Getreiden, in der Bretagne destilliert und mindestens 3 Jahre gereift.

Bretonischer Whisky (Whisky de Bretagne, Whisky breton) ist eine französische geografische Angabe für Whisky aus gemälztem Getreide, dem ganze Körner anderer Getreide zugesetzt werden dürfen, in der Bretagne destilliert und mindestens drei Jahre in Eichenfässern bis 700 Liter gereift. Er wird mit mindestens 40 % Vol. abgefüllt.

Im EU-Register eAmbrosia trägt der Name die Nummer EUGI00000014078, geschützt seit dem 13. Februar 2008. Die Spezifikation wurde durch französischen Erlass vom 30. Dezember 2014 genehmigt, die technische Akte 2017 an die EU-Kommission übermittelt; Antragsteller ist der Schutzverband des bretonischen Whiskys, kontrolliert wird durch INAO. Das Gebiet umfasst 1 409 Gemeinden der Départements Côtes-d’Armor, Finistère, Ille-et-Vilaine, Morbihan und des Teils von Loire-Atlantique nördlich der Loire.

Erlaubt sind Gerste, Weizen, Buchweizen, Triticale, Roggen, Dinkel, Mais und Hafer, keine gentechnisch veränderten Sorten. Die Maische wird mit Wasser ab 50 °C angesetzt, die Gärung dauert 36 Stunden bis 12 Tage. Destilliert wird in Kupferbrennblasen bis 60 hl oder Kupferkolonnen. Wasser zum Maischen und Verdünnen stammt nur aus dem Gebiet; laut Spezifikation beeinflusst das weiche Wasser aus dem Granit des Armorikanischen Massivs die Gärung.

Die Bretagne brannte lange Cidre: Kleine „à repasse“-Brennblasen eigneten sich nach Austausch des Schwanenhalses auch für Getreidemaische. Bretonischer Whisky wird seit 1958 hergestellt, als eine Brennerei in Ille-et-Vilaine damit begann; der erste bretonische Single Malt kam 1998 in den Verkauf.

Warum das für Sie wichtig ist. „Whisky de Bretagne“ garantiert bretonische Destillation und mindestens drei Jahre Reifung, aber nicht nur Gerste – der Whisky kann auch aus Buchweizen oder Roggen sein. „Single Malt“ heißt hier eine Brennerei, nur Gerstenmalz und einfache Brennblase. Zuckercouleur zur Färbung ist erlaubt. Die WHO weist darauf hin: Eine unbedenkliche Alkoholmenge gibt es nicht.

Fakten

Rechtsgrundlageg. A. der EU EUGI00000014078 (seit 13.02.2008); Spezifikation, genehmigt durch Erlass vom 30.12.2014
Rohstoffgemälztes Getreide und ganze Körner von Gerste, Weizen, Buchweizen, Triticale, Roggen, Dinkel, Mais oder Hafer
Destillationsverfahrenin Kupferbrennblasen bis 60 hl (≤ 88 % Vol.) oder Kupferkolonnen (< 94,8 % Vol.)
Mindestreifung3 Jahre in Eichenfässern bis 700 l in der Bretagne
Alkoholgehalt (% vol.)ab 40 % Vol.
EU-Kategorie2 „Whisky“
dann🍷Hefedann🍷Alkoholische Gäru…verpackt in🍷Eichenfassverpackt in🍷Weinetikettaus🧪Wasseraus🥃Gerste und Malz i…aus🥃Roggen und Mais i…beeinflusst🍷Alkohol und Gesun…beeinflusst🍷Trunkenheit am St…Tradition🧑‍🤝‍🧑FranzosenArt von🥃Whisky→🌍Westeuropaähnlich🍏Brand aus Apfel- …ähnlich🥃Elsässer Whisky (…🥃towardia.com
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Häufige Fragen

Stimmt es, dass bretonischer Whisky nur aus Gerste hergestellt wird?

Nein. Die Spezifikation erlaubt gemälztes Getreide mit ganzen Körnern anderer: Gerste, Weizen, Buchweizen, Triticale, Roggen, Dinkel, Mais oder Hafer. Nur „Single Malt“ muss aus 100 % Gerstenmalz bestehen.

Wo wird bretonischer Whisky hergestellt?

In 1 409 Gemeinden auf dem Armorikanischen Massiv: in den Départements Côtes-d’Armor, Finistère, Ille-et-Vilaine, Morbihan und im Teil von Loire-Atlantique nördlich der Loire. Alle Schritte vom Mahlen bis zur Reifung finden nur dort statt.

Wie lange gärt die Maische für bretonischen Whisky?

36 Stunden bis 12 Tage, ohne chemische Zusätze zum Beschleunigen oder Verlangsamen. Die Spezifikation erklärt, das milde Klima der Bretagne liefere eine fruchtige Maische ohne Gärfehler.

Was bedeutet „Single Malt“ bei bretonischem Whisky?

Whisky einer einzigen Brennerei, nur aus Gerstenmalz, diskontinuierlich in einfacher Brennblase bis 88 % Vol. destilliert. Der Zusatz steht unter dem Namen „Whisky de Bretagne“ in Schrift, die nicht größer als der Name ist.

Wann entstand bretonischer Whisky?

Laut Spezifikation wird er seit 1958 hergestellt: Damals begann eine Brennerei im Département Ille-et-Vilaine nach einer Erhöhung des Einfuhrzolls auf Spirituosen mit der Whiskyherstellung. Als geschützter Name in der EU gilt er seit dem 13. Februar 2008.

Was Sie als Nächstes lesen können

  • 🍷 Alkohol und Gesundheit — Alkohol in jedem Getränk ist in großen Mengen schädlich, und die Risiken steigen mit der Menge.
  • 🍷 Alkoholische Gärung — Die Hefe verbraucht den Zucker im Most und setzt Alkohol und Kohlendioxid frei.
  • 🍷 Eichenfass — Ein hölzernes Fass aus Eichendauben, in dem der Wein reift und atmet.
  • 🍷 Hefe — Mikroskopisch kleine Pilze, die Zucker in Alkohol und Gas umwandeln.
  • 🧑‍🤝‍🧑 Franzosen — Hauptbevölkerung Frankreichs; ihre Käsekultur ist Camembert, Brie, Comté und Roquefort, und im Land gibt es 51 Milch-AOP.

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⚠️ Spirituosen enthalten Alkohol und sind nur für Erwachsene bestimmt. Alkohol schadet der Gesundheit. Nicht in der Schwangerschaft oder vor dem Autofahren trinken; Zutaten und mögliche Allergene auf dem Etikett prüfen.

Quellen

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