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🥃 Grappa della Valle d'Aosta

Geschützte Spirituosenbezeichnung ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 5 Aktualisiert:

Grappa aus dem alpinen Aostatal: nur örtlicher Trester, nur diskontinuierliche Brennblasen, Stärke ab 38 % vol.

Grappa della Valle d'Aosta (Grappa de la Vallée d'Aoste) ist eine geografische Angabe der EU für Grappa aus der autonomen Region Aostatal. Sie wird aus Trester von Trauben hergestellt, die in der Region angebaut und verarbeitet wurden, ausschließlich in diskontinuierlichen Brennblasen destilliert und mit einer Stärke von mindestens 38 % vol. verkauft. Eingetragen durch die Verordnung (EU) 2023/452.

Als Rohstoff dienen nur Rebsorten, die im Aostatal zum Anbau zugelassen sind. Dem Trester dürfen bis zu 25 kg natürliche Weinhefe je 100 kg zugesetzt werden, doch der Alkohol aus der Hefe darf höchstens 35 % des Alkohols im fertigen Getränk ausmachen. Destilliert wird in der Region, unter 86 % vol., mit Dampf oder mit Wasser in der Brennblase (Wasserbad); kontinuierliche Kolonnen sind nicht erlaubt. Die technische Unterlage erklärt: Hochgelegene Weinberge sammeln Aromastoffe an, der strenge Winter schont den Trester, und Winzer und Brenner liegen nah beieinander, sodass frischer Rohstoff destilliert wird.

Traditionell sind Honig, aromatische Pflanzen und Früchte erlaubt, und zwar aus einer Liste von 19 Arten: Süßholz, Raute, Wacholder, Walnuss, drei Wermutarten (Génépi), Himbeere, Heidelbeere, Holunder, Hagebutte, Zirbelkiefer, Thymian und weitere. Ihre Namen müssen auf dem Etikett stehen. Zucker, Honig eingerechnet, ist auf 20 g/l begrenzt, Zuckercouleur ist erst nach 12 Monaten Reifung zulässig.

Der Name darf auf Italienisch, Französisch oder in beiden Sprachen geschrieben werden, da die Sprachen in der Region gleichberechtigt sind. „Vecchia“ oder „invecchiata“ bedeutet mindestens 12 Monate in Holz unter Steueraufsicht, „riserva“ oder „stravecchia“ mindestens 18. Die erste Erwähnung von Grappa im Tal datiert die technische Unterlage auf das Jahr 1843.

Warum das für Sie wichtig ist. Dieser Name garantiert örtliche Trauben und Brennen in kleinen Chargen, nicht bloß „Grappa aus den Alpen“. Auf dem Etikett kann eine Rebsorte stehen (andere Sorten bis zu 15 % des Gewichts) oder eine der 7 Unterzonen des DOC-Weins „Valle d'Aosta“. Die WHO weist darauf hin: Es gibt keine unbedenkliche Menge Alkohol.

Fakten

EU-Kategorie6 (Tresterbrand); g. A. PGI-IT-02479
RechtsgrundlageVerordnung (EU) 2023/452; technische Unterlage: ABl. C 429, 11.11.2022
RohstoffTrester von im Aostatal zugelassenen Sorten; Hefe bis zu 25 kg je 100 kg
Destillationsverfahrennur diskontinuierliche Brennblasen, unter 86 % vol., in der Region
Alkoholgehalt (% vol.)ab 38 % vol.
Mindestreifungnicht verpflichtend; „invecchiata“ ab 12 Monaten, „riserva“ ab 18 Monaten in Holz
dann⚗️Wie Spirituosen h…verpackt in🍷Eichenfassverpackt in🍷Weinetikettaus🥃Tresteraus🥃Hefetrubbeeinflusst🍷Alkohol und Gesun…beeinflusst🍷Trunkenheit am St…Tradition🧑‍🤝‍🧑ItalienerArt von🍇TresterdestillateArt von🥃Grappa→📍Aostatalähnlich🍯Honig-Spirituosenähnlich🥃Grappa trentinaähnlich🥃Südtiroler Grappa🥃towardia.com
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Häufige Fragen

Was ist Grappa della Valle d'Aosta?

Eine Grappa mit geografischer Angabe der EU (Kategorie 6): Trester von Trauben, die im Aostatal angebaut und verarbeitet wurden, ausschließlich in diskontinuierlichen Brennblasen in der Region destilliert, mit einer Stärke von mindestens 38 % vol.

Stimmt es, dass Grappa della Valle d'Aosta in Kolonnenapparaten destilliert werden darf?

Nein. Die technische Unterlage erlaubt nur diskontinuierliche Brennblasen; kontinuierliche Industrieanlagen würden nach ihrer Erklärung keine sauberen sortenreinen Destillate liefern.

Welche Zusätze sind erlaubt?

Honig und 19 Arten von Pflanzen und Früchten, darunter Süßholz, Raute, Wacholder, Génépi-Wermut, Himbeere, Heidelbeere, Holunder und Zirbelkiefer. Der Name des Zusatzes muss auf dem Etikett stehen; Zucker, Honig eingerechnet, ist auf 20 g/l begrenzt.

Wie unterscheidet sie sich von allgemeiner Grappa?

Höhere Mindeststärke (38 % vol. gegenüber 37,5 %), nur Trauben aus dem Aostatal, nur chargenweise Destillation und nur innerhalb der Region.

Seit wann ist der Name in der EU geschützt?

Italien reichte den Antrag am 30. August 2018 ein; die Verordnung (EU) 2023/452 vom 24. Februar 2023 trug den Namen in das Register ein (veröffentlicht am 3. März 2023).

Was Sie als Nächstes lesen können

  • 🍷 Alkohol und Gesundheit — Alkohol in jedem Getränk ist in großen Mengen schädlich, und die Risiken steigen mit der Menge.
  • 🍷 Eichenfass — Ein hölzernes Fass aus Eichendauben, in dem der Wein reift und atmet.
  • ⚗️ Wie Spirituosen hergestellt werden — Gärung, Destillation (unter 96 % Vol.), Eichenreifung, Verschnitt und Verdünnung mit Wasser: fünf Schritte von Korn oder Frucht zur Flasche.
  • 🧑‍🤝‍🧑 Italiener — Volk Italiens; die Küche ruht auf Wein, Olivenöl und Käse, und 2025 erzeugte das Land 44,4 Mio. Hektoliter Wein – weltweit am meisten.
  • 🥃 Hefetrub — Der Bodensatz aus abgestorbener Hefe am Boden des Fasses nach der Gärung.

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⚠️ Spirituosen enthalten Alkohol und sind nur für Erwachsene bestimmt. Alkohol schadet der Gesundheit. Nicht in der Schwangerschaft oder vor dem Autofahren trinken; Zutaten und mögliche Allergene auf dem Etikett prüfen.

Quellen

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