🍷 Mazeration
Das Einweichen des Saftes mit den Schalen, um Farbe, Tannine und Aroma herauszulösen.
Mazeration bedeutet, Traubensaft zusammen mit den Schalen ziehen zu lassen. Die Schalen geben dem Saft Farbe, Tannine und Aromastoffe. Ohne Mazeration wäre Rotwein fast farblos.
Bei Rotwein findet die Mazeration während der Gärung statt: Der Saft gärt mit Schalen und Kernen. Je länger er zieht, desto dunkler und tanninreicher wird der Wein. Tannine ergeben einen trocknenden Geschmack, Anthocyane die rote Farbe. Der Winzer entscheidet, wie lange der Wein auf den Schalen bleibt, und lenkt damit den Stil.
Es gibt auch die Kaltmazeration: Der Saft wird vor der Gärung bei niedriger Temperatur eingeweicht, um mehr Aroma, aber weniger Tannin zu gewinnen. Der Schalenkontakt wird auch bei Weißwein genutzt, woraus Orangewein entsteht. Die Mazeration gehört zu den Schlüsselschritten der Weinbereitung, und vom Endgeschmack hängt viel davon ab. Der Winzer wählt Dauer und Temperatur für jede Sorte und jede Ernte.
Was dazugehört
Verbindungen
- Nächster Schritt
- 🍷 Tannine, 🍷 Anthocyane
- Gehört zu
- 🍷 Weinbereitung
Häufige Fragen
Was ist Mazeration beim Wein?
Das Einweichen des Saftes mit den Traubenschalen, um Farbe, Tannin und Aroma zu gewinnen.
Warum ist Mazeration für Rotwein nötig?
Die Schalen geben Rotwein seine Farbe und sein Tannin.
Was ist Kaltmazeration?
Das Einweichen des Saftes bei niedriger Temperatur vor der Gärung, um mehr Aroma zu gewinnen.
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