🍷 Schönung
Zusatz eines Stoffes, der die Trübung bindet und mit ihr zu Boden sinkt.
Das Schönen ist eine Methode, Wein zu klären. Dem Wein wird ein Stoff zugesetzt, der die Trübung bindet und zusammen mit ihr zu Boden sinkt. Danach wird der Wein vom Bodensatz abgezogen und wird klar.
Wie funktioniert das? Junger Wein enthält winzige schwebende Teilchen: Eiweiße, Tannine, Bruchstücke von Beeren. Sie machen den Wein trüb und verderben manchmal den Geschmack. Der zugesetzte Stoff bindet sich an sie, bildet Flocken und zieht sie nach unten. Solche Stoffe heißen Schönungsmittel.
Es gibt viele davon. Die klassischen sind Kasein, ein Milcheiweiß, und Eiweiß, weshalb die Milch seit langem zu den alten Klärhilfen für Wein gehört. Dazu kommen Hausenblase, Gelatine, Bentonit (ein Ton), Polyvinylpolypyrrolidon und Erbseneiweiß. Einige stammen von tierischen Stoffen, deshalb sollten Menschen, die tierische Produkte meiden, prüfen, wie ein Wein hergestellt wurde.
Das Schönen gehört zur Weinklärung und wird im Codex der önologischen Verfahren beschrieben. Es wird nicht immer angewendet.
Was dazugehört
Verbindungen
- Nächster Schritt
- 🍷 Kasein (Schönungsmittel), 🍷 Eiweiß-Schönung
- Gehört zu
- 🍷 Klärung des Weins
- Wein und Milch
- 🥛 Milch
Häufige Fragen
Was ist das Schönen von Wein?
Eine Methode der Klärung: Ein Stoff wird zugesetzt, der die Trübung bindet und mit ihr zu Boden sinkt.
Was wird zum Schönen verwendet?
Kasein, Eiweiß, Hausenblase, Gelatine, Bentonit, Polyvinylpolypyrrolidon oder Erbseneiweiß.
Werden alle Weine geschönt?
Nein, das Schönen wird nicht immer angewendet; manche Erzeuger verzichten darauf.
Ähnliches
Quellen
- Wikipedia (en): Fining agents
- Wikipedia (de): Schönung
- Wikipedia (fr): Collage (boisson)
- Wikidata Q383832