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Schwäbische Spätzle

Geschützte Nudelbezeichnung ✔ Geprüft: 10.2026 · Quellen: 5 Aktualisiert:

Auch bekannt als: Schwäbische Knöpfle, Schwäbische Spätzle g.g.A.

Unregelmäßig geformte Eierteigware aus Schwaben mit geschützter geografischer Angabe der EU (auch Schwäbische Knöpfle), aus Hartweizen- oder Dinkelgrieß und Eiern.

Schwäbische Spätzle, auch Schwäbische Knöpfle genannt, sind eine Eierteigware mit geschützter geografischer Angabe der EU (g.g.A.) aus Schwaben – ganz Baden-Württemberg und der bayerische Regierungsbezirk Schwaben. Beide Namen bezeichnen dasselbe Erzeugnis aus demselben Teig; welcher verwendet wird, ist regional verschieden.

Der Teig besteht aus Hartweizen- und/oder Dinkelgrieß, frischen Eiern und Trinkwasser. Getrocknete Spätzle enthalten mindestens 2 Eier pro Kilogramm Grieß, üblich sind 4 oder 6; frische Spätzle brauchen mindestens 8 Eier pro Kilogramm, und bei ihnen darf der Grieß ganz oder teilweise durch Mehl ersetzt werden. Salz (höchstens 1 %), Gewürze, Kräuter und Spinat sind möglich; frische Spätzle dürfen zudem Zitronensäure und ein geschmacksneutrales Speiseöl enthalten.

Spätzle haben eine unregelmäßige, hausgemachte Form und eine raue, poröse Oberfläche; sie sind dick oder dünn, lang oder kurz und von natürlichem Goldgelb bis Hellgelb. Gekocht sind sie bissfest und kleben nicht. Der Teig wird geknetet und direkt in kochendes Wasser oder Dampf geformt; getrocknete Spätzle werden anschließend vorgetrocknet und getrocknet, frische bei Bedarf pasteurisiert und auf 2–7 °C gekühlt oder tiefgefroren. All das geschieht in Schwaben.

Spätzle werden in der Region seit Jahrhunderten hergestellt. Das Schaben vom Brett von Hand gilt bis heute als Qualitätszeichen; Maschinen, die die hausgemachte Art nachahmen, kamen Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Museen wie das Freilichtmuseum Beuren dokumentieren das Handwerk, und es gibt Kochwettbewerbe und Rekorde im Spätzleschaben.

Fakten

EingetragenEU-Schutz seit 02.02.2009 (eAmbrosia); g.g.A. eingetragen 2012
RegionSchwaben: ganz Baden-Württemberg und der Regierungsbezirk Schwaben in Bayern
RohstoffHartweizen- und/oder Dinkelgrieß, frische Eier (getrocknet ≥ 2/kg, frisch ≥ 8/kg), Wasser
RechtsgrundlageDurchführungsverordnung (EU) Nr. 186/2012; Änderung (EU) 2017/333

Was dazugehört

enthältHartweizengrießenthält🥚Hühnereienthält🌾HartweizenenthältWeizenmehlArt vonGeschützte Nudelb…Art vonGnocchi und Spätz…Art vonSpätzleähnlichSettele SpätzleähnlichBirkel's No.1ähnlichBürgerähnlichTresstowardia.com
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Wie es mit dem Thema „Pasta“ zusammenhängt

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Spätzle und Knöpfle?

Laut Spezifikation keiner: Es ist dasselbe Erzeugnis aus demselben Teig, die Namen werden nur in verschiedenen Teilen Schwabens unterschiedlich verwendet.

Wie viele Eier sind in Schwäbischen Spätzle?

Getrocknete Spätzle brauchen mindestens 2 Eier pro Kilogramm Grieß (meist 4 oder 6), frische mindestens 8 Eier pro Kilogramm.

Müssen Schwäbische Spätzle handgeschabt sein?

Nein. Maschinelle Herstellung in hausgemachter Art ist erlaubt; das Schaben vom Brett von Hand gilt lediglich als besonderes Qualitätszeichen.

Was Sie als Nächstes lesen können

  • Hartweizengrieß — Grob gemahlener, gelblicher Grieß aus Hartweizen: der wichtigste Rohstoff für Trockenpasta.
  • Settele Spätzle — Frische, vorgegarte Spätzle von Settele aus Neu-Ulm: Eier-Spätzle mit g.g.A. Schwäbische Spätzle, Knöpfle, Dinkel-, Spinat-, vegane und Bio-Spätzle.
  • Tress — Familienbetrieb aus Münsingen auf der Schwäbischen Alb mit rund 90 Nudelsorten: Eiernudeln, Spätzle, Pasta und Dinkelnudeln.
  • 🥚 Hühnerei — Das Ei des Haushuhns: In Pasta sorgt es für gelbe Farbe, elastischen Teig und Eiweiß und muss in der EU als Allergen hervorgehoben werden.
  • 🌾 Hartweizen — Weizenart mit sehr hartem Korn und kräftigem Kleber, aus der Grieß für Trockenpasta und Couscous gemahlen wird.

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Quellen

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