🍷 Dessertwein
Süßer Wein, der zum Dessert serviert wird; er kann still oder aufgespritet sein.
Dessertwein ist ein süßer Wein, der zum Dessert oder nach dem Essen serviert wird. Er hat meist 50 bis 250 Gramm Zucker pro Liter oder mehr. Das Wort „Dessert“ beschreibt einen Stil, nicht eine Traube: Sehr unterschiedliche Weine aus vielen Ländern fallen darunter.
Die Süße wird auf verschiedene Weise erreicht. Die Trauben bleiben länger an der Rebe, es entsteht eine Spätlese. Die Beeren werden getrocknet oder von der Edelfäule befallen, wie beim Tokajer oder Sauternes. Die Trauben dürfen gefrieren, wie beim Eiswein. Manchmal wird dem Most Branntwein zugesetzt, die Gärung stoppt, und Zucker bleibt zurück. So entstehen aufgespritete Weine wie Portwein oder Muskat. Dessertwein kann still oder aufgespritet sein.
Dessertweine gehören zum süßen Wein allgemein. Sie bilden eine große Gruppe von Weinen. Sie werden in kleinen Portionen und in kleinen Gläsern serviert, oft gekühlt. Sie passen gut zu Blauschimmelkäse, Obst und Gebäck. Wie jeder alkoholische Wein sollte auch er nur in Maßen genossen werden.
Verbindungen
- Gehört zu
- 🍷 Wein
- Ähnlich und verschieden
- 🍷 Süßwein, 🍷 Spätlese, 🍷 Edelfäule, 🍷 Likörwein
Häufige Fragen
Was ist Dessertwein?
Ein süßer Wein, der zum Dessert oder nach dem Essen serviert wird, meist mit 50 bis 250 Gramm Zucker pro Liter oder mehr.
Wie erhält Dessertwein seine Süße?
Durch Spätlese, Trocknen, Edelfäule, Gefrieren der Trauben oder durch das Stoppen der Gärung mit Branntwein.
Kann Dessertwein aufgespritet sein?
Ja. Er kann still oder aufgespritet sein, zum Beispiel Portwein.
Ähnliches
🍷 Aufspriten · 🍷 Entalkoholisierung · 🍷 Versektung · 🍷 Kontinuierliche Methode · 🍷 Zweite Gärung · 🍷 Cuvée
Quellen
- Wikidata
- Wikipedia (en)
- Wikipedia (de)
- Wikipedia (fr)
- Wikipedia (es)
- Wikipedia (pt)
- Wikipedia (uk)
- OIV, International Code of Oenological Practices
- Encyclopaedia Britannica: Wine